Auf dem Weg zum Kopan Kloster saß ich an einem kleinen Abhang. Leider ist es zum Teil sehr verdreckt in Nepal. Es gibt keine Müllabfuhr noch sind die Einwohner immer darauf bedacht die Umwelt sauber zu halten. Wohin denn auch mit all dem Müll der täglich produziert wird? Was mich positiv überraschte war eine Horde junger Mönche die von einem ihrer Lehrer angehalten wurden, den Abhang nahe ihrem Kloster sauber zu halten. Ich selbst kenne so etwas noch aus meiner Kindheit, als wir im Klassenkollektiv regelmäßig unterwegs waren um das Schuldgelände zu säubern. Natürlich ist das in keiner Weise mit den Zuständen rund um Kathmandu zu vergleichen.

Mich hat es berührt, wie die kleinen Stifte den Berg auf- und abwanderten um den Müll in Säcke zu stopfen. Der Mönch mit dem Stock war glaube ich der Rangälteste. Jedenfalls gab er Anweisungen die die anderen Mönche mit großer Ignoranz berücksichtigten.

Sie räumten auf, gehorchten aber nur sich selbst und ihrem eigenen Wunsch das Tal von Plastetüten und Verpacksungmüll zu befreien – so schien es mir.

Im Übrigen registrierten Sie mein Fotografieren in keiner Weise. Sie waren bei sich und dem was Sie taten – Lachen, Rumalbern und spielerisch reinigten Sie die Natur.