Kuala Lumpur

Nach meinem fast zwei-monatigem Aufenthalt in Nepal ging es für mich weiter nach Malaysia genauer gesagt nach Kuala Lumpur. Vom külen Nepal landete ich in einem heißen und feuchten Land.

Ich möchte es nicht verschweigen, es war ein Schock aus dem verarmten Nepal in diese Metropole zu reisen. Wolkenkratzer noch und nöcher. Autos überall und der Standard total westlich. Ich brauchte ein paar Tage um mich an diesen Anblick und den Trubel zu gewöhnen. Ich hatte das große Glück, dass Quinn mein Zimmerkollege aus Kopan mich in das Doubletree Hotel von Hilton einlud. Als Bestitzer einer amerikanischen Kreditkarte hat er das Glück mit sogenannten gesammelten Punkten in Hotels zahlen zu können. Sprich mit jeder Buchung über seine Kreditkarte sammelt er Punkte die er dann auf seiner Reise abstottern kann. Mein Zimmer war quasi kostenlos. Das Frühstück inklusive.

Kuala Lumpur war für mich nur einer weitere große Stadt mit wenig Reiz. Ein Hingucker für ein paar Minuten sind sicherlich die Twintower von Kuala Lumpur. Risiege Stahlsäulen die aussehen wie Raketen oder Raumschiffe. Aber schnell hat man sich daran sattgesehen und zum Shoppengehen war ich nicht nach Malaysia gereist.

Was jedoch sehr zu empfehlen ist, ist der botanische Garten in Kuala Lumpur. Quinn und ich buchten ein UBER (bekannte App) und fuhren klimatisiert zum Botanischen Garten. Quinn, der sich selbst als halb Mensch und halb Roboter sieht und sich auch so verhält, systematisch und gut organisiert, ging also mit mir auf Entdeckungstour. Der Garten ist für Besucher kostenlos und sehr groß. Es war wie ein Spatziergang im Jungel. Artenvielfalt hinsichtlich Pflanzen und auch Tiere wurden uns geboten. Ein wirklich schöner Ort um zur Ruhe zu kommen und dem Stadttrubel zu entkommen. Wir waren etwa für drei Stunden in dem wunderschönen Garten. Auf dem Rückweg zum Hotel besichten wir noch den Stadtteil Chinatown und aßen etwas. Der Tag verging wie im Flug und der Stadtlärm raubte mir schnell sämtliche Energie.

Ich möchte die Stadt nicht schlechtreden. Jeder muss selbst wissen ob er dies mag oder nicht. Für mich war es ein Besuch für ein paar Tage. Dann war ich froh nach Langkawi zu fliegen. Eine Insel in Malaysia die Natur und Strände versprechen sollte.